Unsere Ziele

Mit der Organisation von großen Tierrechtsdemonstrationen möchten wir viel erreichen.

Uns alle überwältigt bei einer Demo jedes Mal das großartige Gefühl der Zugehörigkeit, das Gefühl, nicht alleine für eine bessere Welt zu kämpfen, der Flash an Emotionen, wenn man gemeinsam ruft und marschiert. Aber das ist nicht unser direktes Ziel.

Aktivismus wird mittlerweile geradezu konsumiert und als Event gesehen. Chic, cool und sexy muss es sein und wir finden, dass manchmal der eigentliche Grund – die Tierausbeutung – verloren geht. Wir finden natürlich auch, dass Demos Spaß machen dürfen, aber das ist nicht unser direktes Ziel.

Berichterstattung durch landesweite Presse ist wichtig, um den Noch-nicht-Veganern unsere Message näher zubringen, denn ohne Presse bekommen nur direkte Anwohner oder Passanten etwas von der Demo mit und es bleibt bei den beiden oben genannten Punkten ohne mediale Aufmerksamkeit und Reichweite.

Unser Ziel ist es, die Massenmedien zur Berichterstattung zu bringen. Printmedien, TV- und Radiosender sollen über die Masse an Menschen berichten, die für ihre ethische Überzeugung und für das Recht anderer Lebewesen auf Unversehrtheit auf die Straße gehen.
Zum Nachdenken anregen. Immer wieder. Das ist unser Ziel.

Leute, die abends die Nachrichten schauen, sollen sehen wofür wir einstehen. Menschen, die morgens in der U-Bahn sitzen, sollen im Fahrgast-TV die Forderung nach »Mitgefühl für alle« lesen. Menschen sollen in der Zeitung Bilder von der Demo sehen und einen Artikel darüber lesen, dass Tierausbeutung und deren Unterstützung durch Konsum tierlicher Produkte uncool sind und dass mittlerweile viele Menschen einen anderen Weg gehen – nämlich auf die Straße. Für eine bessere Welt für alle Lebewesen, die eigenen Nachkommen und diesen Planeten.

Wir glauben, dass steter Tropfen und stetiges In-Erinnerung-Bringen die Tierrechtsforderungen weiterbringen wird.

Wir schaffen das! Wir schaffen das durch das Erreichen einer aufs Ziel fokussierten und kritischen Masse. Wir müssen laut und viele sein, um uns und unserem Anliegen Gehör zu verschaffen. Um wahrgenommen zu werden. Um die Tiere als fühlende Individuen sichtbar zu machen.

Diesem übergeordneten Ziel ordnen wir jedoch nicht unsere Werte und Überzeugungen unter. Ein »Hauptsache für die Tiere« oder »der Zweck heiligt die Mittel« ist für uns keine Option. Tier- und Menschenrechte gehören für uns untrennbar zusammen und die verschiedenen Kämpfe gegen Unterdrückung und Diskriminierung müssen im Schulterschluss angegangen werden.

Auch wenn es unter den Teilnehmenden verschiedene Auffassungen zu der ein oder anderen Organisation oder Partei gibt, so bitten wir dennoch darum, an diesem Tag nicht die o.g. strategischen Ziele aus den Augen zu verlieren. Wir wollen der Öffentlichkeit und den Medien ein starkes Signal geben, dass Tierrechte eine gesellschaftsrelevante Forderung sind! Dieses Ziel unterstützen wir nicht, wenn wir im Rahmen einer solchen Veranstaltung das Für und Wider in Bezug auf einzelne Organisation in den Fokus stellen.

Aus diesem Grund wünschen wir auch explizit KEINE Banner, Schilder, Fahnen, etc., die keine konkrete Botschaft haben, sondern lediglich den Namen und die Marke einer Organisation oder Partei in den Vordergrund stellen. Bitte lasst diese Materialien zu Hause.

Wir glauben, dass wir so letztlich allen, vor allem aber unserem Ziel gerecht werden: die eindeutige und klare Botschaft nach außen zu tragen.

UNITE FOR ANIMAL RIGHTS!
GEMEINSAM FÜR TIERRECHTE!
GEGEN UNTERDRÜCKUNG UND AUSBEUTUNG ALLER LEBEWESEN!
ONE STRUGGLE – ONE FIGHT!
HUMAN FREEDOM – ANIMAL RIGHTS!